Vorbereitungen Filmarbeiten in Peru

Alles beginnt mit einer kleinen, unscheinbaren Kaffeebohne. Doch wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt, trägt diese Bohne viele Themen in sich.

Momentan arbeitet die Gruppe „Kaffee und Kakao“ im Team von Eine Welt für Alle an einem Drehbuch zu einem Film über Cafétaleros der Kooperative Caci Satinaki in Peru. Geplant ist, dass zwei Botschafterinnen von Eine Welt für Alle zum Ende des Jahres nach Peru fliegen. Dort werden sie in ca. 1500 Meter Höhe verschiedene Themen für das Bildungsmodul filmisch festhalten. Dies werden u.a. die Themen Nachhaltigkeit,  Ökologischer Kreislauf, Ökonomischer Kreislauf, Dorfleben sein. Diese Kurzfilme dienen dazu, einen besseren Einblick in das Leben und die äußeren Bedingungen auf einer Kaffeeplantage zu bekommen. Ein paar Impressionen wurden uns in den letzten Tagen schon geschickt:

Bei genauem Hinsehen, kann man die grünen kleinen Bohnen erkennen, die später von Hand gepflückt werden.
Von den Hängen mit bis zu 30% Steigung müssen die Kaffeesäcke abtransportiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussicht fast wie in meinem Garten… :)
Wer weiß wie man einen Sonnenaufgang von einem Sonnenuntergang unterscheiden kann? Bitte melden!

Darüber hinaus werden in den Bildungsmodulen sechs Thesen des Jugendmanifests bearbeitet werden können. Dies werden Thesen 2,4,5,10,11 und 12 sein. Wer schon wissen will, welche Themen sich dahinter verbergen, kann hier nachlesen… und alles beginnt mit einer kleinen Kaffeebohne :).

Zu den Kurzfilmen aus Peru wird es noch Erklärvideos geben, um einen leichten Einstieg zu den jeweiligen Themen zu haben. Eine Interaktion ist auch geplant. an dieser Stelle können wir schon verraten, dass es etwas mit original Kaffeesäcken zu tun hat. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, was bei uns gerade so passiert und woran wir arbeiten.

Frühlingsüberraschung vom Bildungspartner

Heute erreichte uns eine richtige Frühlingsüberraschung.
Unser langjähriger Bildungspartner die Murnauer Kaffeerösterei bzw. Green Cup Coffee haben einen wunderbaren Beitrag auf ihrem eigenen Blog zu unserer Kooperation geschrieben. Dabei erzählen sie von unserem Jugendmanifest und wo es besondere Schnittstellen gibt.

Auf der letztjährigen Fahrradtour war die Murnauer Kaffeerösterei ein Haltepunkt der Radfahrer. Damals wurden selbstverständlich auch die Seedballs als Zeichen der Verbindung und der nachhaltigen Zukunft übergeben. Diese Aktion wurde nun auch vertieft und so werden den Kaffeebestellungen im Look des Jugendmanifestes auch Seedballs aus dem CJD Offenburg beigelegt. Somit wächst unsere Partnerschaft in anderen Bereichen und wir setzen gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Konsum und für die Beteiligung von jungen Menschen.

Für unsere Partnerschaft sind wir sehr dankbar und wir freuen uns, dass unser Projekt „Eine Welt für Alle“ auch über die Kanäle von Green Cup Coffee Verbreitung findet.

Nun wünschen wir Euch aber viel Spaß beim Lesen des Blogbeitrags! -hier-

 

 

Jahresstart mit den Cafétaleros aus Peru

Noch ist das neue Jahr noch nicht so alt und dennoch gab es gestern Abend einen ersten Höhepunkt.
Einige Cafétaleros aus dem kleinen peruanischen Dorf Miguel Grau, welche den PachaMama Kaffee anbauen und zu der Kooperative CACI SATINAKI gehören, hatten uns zu einer gemeinsamen Zoom-Sitzung eingeladen. Die Kaffeebauern wollten uns gern kennenlernen und in den Austausch kommen. Im Dezember hatten wir noch eine Grußbotschaft nach Peru geschickt. Wer das Video noch nicht gesehen hat, kann es hier anschauen.

Nach anfänglichen technischen Herausforderungen (insbesondere auf deutscher Seite), stand die Verbindung. Michael Scherff, welcher die Kooperative CACI SATINAKI mitgründete und heute ebenfalls in Peru lebt, übersetzte vom Spanischen ins Deutsche.
Besonders beeindruckend war, als uns Elvys davon berichtetet, dass ein Kaffeesack bis zu 70 Kilo schwer ist und mehrere hundert Meter und viele Höhenmeter bei rutschigem Untergrund von der Plantage zur Weiterverarbeitung getragen werden muss. Mit diesem Wissen wird jede Tasse Kaffee die wir trinken noch wertvoller.
Es ist toll, wenn so ein Austausch, trotz Pandemie und weiten Entfernungen gelingen kann und wir voneinander wissen.

Als Team von „Eine Welt für Alle“ sind wir froh, dass wir diesen tollen Bildungspartner haben, so einen spannenden Diskurs realisieren und gemeinsam für einen verantwortungsbewussten Kaffeegenuss eintreten können. Hierzu entwickeln wir spannende Informations- und Bildungsmaterialien, die wir euch nach und nach auch auf diesem Blog vorstellen wollen.

Ein Film geht um die Welt

Pünktlich vor Weihnachten hat das Team von Eine Welt für Alle eine Grußbotschaft an die Kaffeebauern in Peru aufgenommen.

Der Film ist gestern in Peru „gelandet“ und wird noch diese Woche bei einer Dorfversammlung angeschaut. Natürlich gibt es den Film auch hier auf unserem Blog zu sehen:

Wir sind sehr auf die Reaktionen gespannt und berichten hier natürlich darüber. Des Weiteren  ist geplant einen Botschafter oder eine Botschafterin von Eine Welt für Alle zu den Cafetalero senden, sobald dies die aktuelle Lage wieder zulässt, um uns direkt vor Ort zu informieren und Material für einen eigenen Film zu drehen.

In der Kategorie „Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung“ hier auf dem Blog findet ihr genauere Infos zu dem Projekt. Ein Teil des Teams erarbeitet hierfür Workshops bzw. Bildungsmodule, die wir zu einem späteren Zeitpunkt auch auf dem Blog veröffentlichen. Wir fangen entspannt bei einer guten Tasse Kaffee, Latte Macchiato, Cappuccino, o.ä. an und können gleichzeitig sieben Thesen aus dem Jugendmanifest von jungen Menschen aus dem CJD thematisieren und darüber ins Gespräch kommen. Welche sieben Thesen das sind, wird zur Zeit noch nicht verraten. Ein Blick auf die Thesenübersicht genügt aber, um es herauszufinden.

 

Geht doch…

Die Betonung der Überschrift liegt auf  Auch wenn sich das Team von Eine Welt für Alle leider immer noch nicht persönlich treffen konnte, sind wir mit unseren Themen DOCH weitergekommen.
Es waren zwei gute Onlinesitzungen, die wir gemeinsam am Wochenende halten konnten. 

Drei Themen standen auf der Tagesordnung

1. Fluppe vs. Natur
Hier wurden Konzepte erarbeitet, wie an allen CJD Standorten in Deutschland die Kippen von dem Boden verschwinden und im richtigen Behälter landen, um diese in einen Verwertungskreislauf zurückzuführen. Mit Mario Merella von TobaCycle war ein kompetenter Partner dabei.

2. Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung
Dieses Thema liegt uns momentan besonders am Herzen, da in Peru die Menschen das Problem Corona viel existentieller trifft als bei uns in Deutschland. Deswegen haben wir eine Grußbotschaft für die Kaffeebauern geschrieben, die nun in einen Film umgesetzt wird. Das ist zwar noch geheim, aber da die Bergbauern (noch) nicht auf unseren Blog schauen, können wir das hier schon einmal verraten :).
Dazu stellen wir zudem noch die wichtigsten Infos über Pacha Mama zusammen, damit man weiß, was alles hinter diesem Kaffee steckt. Bildung, Umweltbewusstsein, hohe Qualität, usw.

3. Das Jugendmanifest – von Jugendlichen aus dem CJD
Die 540 Fragebögen von der Radtour sind die Grundlage für das nächste Manifest (ob es dann auch so heißt, wird noch entschieden). Diese wurden schon im Vorfeld der Sitzung von einigen Teilnehmenden geclustert und müssen jetzt Stück für Stück, Frage für Frage ausgewertet werden. Ziel ist es eine kleine Studie zu erstellen, die Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

Von allen Fortschritten werden wir hier auf dem Blog berichten.

Fazit: auch wenn alle traurig waren, dass wir uns erneut nicht persönlich treffen konnten, war es doch eine motivierende Zeit. Man kann immer was bewegen, auch wenn es manchmal anders passiert, als es geplant war. Wir sind gespannt, wann das erste „echte“ Treffen stattfinden kann…