Etappe 18: anstrengende Alpen

Die aktuellen Sommertemperaturen und die Alpen zehren an den Kräften der drei Jungs. Dennoch ging es nach dem schönen Ruhetag in Berchtesgaden heute weiter.
Auf der 18. Etappe mussten stolze 82 Kilometer und insgesamt 1300 Höhenmeter bei rund 28° und viel Sonne überwunden werden. Die unterschiedlichen Berganstiege waren zwar landschaftlich schön, aber der Gesichtsausdruck von Julian zeigt, wie man sich körperlich auf der Strecke fühlt.

Trotz Hitze kämpften sich die Jungs durch die Berge und waren mit einer beachtlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,9 km/h am Ende des Tages in Walchsee in Österreich.
Nach der spannenden und steilen Abfahrt von Berchtesgaden (zur Freude der Bremsen) wurde eine Pause an der Chiemgau Arena in Ruhpolding eingelegt. Hier konnte zur Abwechslung anderen Sportler*innen beim Training zugeschaut werden. Spannende und interessante Einblicke in den Wintersport.

Aber auch verschiedene kleine Seen mit schattenspendenden Bäumen waren eine gute Abwechslung zum in die Pedaletreten.

Und was ist eigentlich die Stimmung im Team? ⇒ gut, lustig und ausgeglichen ⇒zum Glück, denn so eine Strecke hält man nur zusammen im Team durch!

CJD Berchtesgaden und die Berglandschaft

Nach einer bequemen Nacht in der Alpenresidenz und einem super Frühstück startete der gemeinsame Tag mit dem CJD Berchtesgaden. Die Mitarbeitenden hatten sich eine Menge ausgedacht.
Gestartet wurde mit der Übergabe der Fragebögen an Julian, Niclas und Maxim und einen kurzen Austausch mit Dr. Gerd Schauerte. Leider konnten die Kinder des Asthmazentrums nicht dabei sein, weil das Risiko für eine Corona-Infektion sehr hoch ist. Und bei einem sind sich alle sicher: die Gesundheit geht natürlich vor.

Anschließend machten sich die drei Jungs, gemeinsam mit Martin Huber (Freizeitkoordinator & Erzieher) und Fabian Alraun (Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im CJD Bayern) mit den E-Bikes auf den Weg zum Kehlsteinhaus. Tolle Aussichten aus einer Höhe von 1834 Metern waren der Lohn für die Auffahrt.

Nach den weiten Ausblicken Weiterlesen

Dichter und Denker – Niclas

Niclas hat seine Gedanken der ersten Wochen in einem Gedicht verarbeitet. Viel Spaß beim lesen:

Radfahren macht froh

Radeln ist was für die Feinen
Gerne auch den ganzen Tag
Anstrengung nicht zu bestreiten
Es viel Kraft auch kosten mag

Ein Ziel zu setzen
das macht Spaß
es erreichen ohne hetzen
für uns wohl, das beste Maß

Man sieht ja mal auch viel
Potsdam, Berlin, Leipzisch
Es mir auch in Erfurt gefiel
Doch Rostock machts nicht
neidisch

Die Stimmung tja
die ist wie eine Welle
kommt von fern und nah
Geht hoch und runter schnelle

Maxim, der braucht noch etwas lang
Julian und ich, wir warten gern
Manchmal wird uns etwas bang
Liegt das End in weiter fern

Doch Freunde uns den Rücken decken
Jens und Jörg die Fahne recken
Wir bleiben dran und treten rein
Fahrrad Power, so muss es sein“

Etappe 17: der höchste und südlichste Punkt

Am Morgen starteten Niclas, Julian und Maxim gemeinsam mit Karl Lotz. Rund 50 Kilometer und gut 600 Höhenmeter trennten die vier von ihrem Tagesziel, dem CJD Berchtesgaden auf der Buchenhöhe.

Die Strecke führte die vier Radler über die Grenze nach Österreich. Ob sie die entsprechenden Höchstgeschwindigkeiten einhalten?  :)
Auf gut ausgebauten Fahrradwegen ging es bis nach Salzburg. Nach einem kurzen Stopp am Salzburger Dom setzte sich die Truppe wieder in Bewegung.

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Etappe 16: auf nach Teisendorf

Die abwechslungsreiche Tagesetappe führte die Jungs vorbei am Chiemsee. Leider war die Aussicht noch nicht optimal, aber die Alpen kommen immer näher.

Anschließend ging es weiter zu Karl Lotz. Er ist schon seit vielen Jahren mit dem CJD verbunden und ist ehemaliger Ski-Weltmeister und Medailliengewinner bei den Paralympics. Heute ist er als Inklusionscoach unterwegs und kann auch unseren drei Fahrradfahrern wichtige Tipps für die weitere Fahrt geben.
In Teisendorf bei Herrn Lotz konnten sich die drei Jungs erholen, übernachten und wurden gut verpflegt.

Heute fahren alle vier gemeinsam weiter und werden das CJD Berchtesgaden erklimmen. Auf der Etappe müssen rund 600 Höhenmeter überwunden werden. Gut dass Herr Lotz unterstützen kann.