Eine Welt für Alle – am Puls der Zeit

Unser Projekt „Eine Welt für Alle“ ist ein aktueller Baustein der politischen Bildung der Persönlichkeitsbildung im CJD.
Gemeinsam entwickeln wir mit Jugendlichen Möglichkeiten wie man die Welt gestalten kann, sich für die eigene Meinung stark macht und Verantwortung für andere übernimmt. Dabei holen wir die Gedanken von vielen verschiedenen Menschen (insbesondere auch Kindern) mit ins Boot und wollen auch Anregungen zur Stärkung der politischen Bildung weitergeben, damit wir in die Gesellschaft wirken.

Die Bundesregierung hat in dem 16. Kinder- und Jugendbericht in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Förderung der demokratischen Bildung im Kindes- und Jugendalter gelegt.
Die Sachverständigenkommission hat acht zentrale Erkenntnisse formuliert:
1. Politische Bildung ist demokratische Bildung.
2. Politische Bildung findet während der gesamten Kindheit und Jugend statt.
3. Politische Bildung ist ein Recht aller jungen Menschen.
4. Politische Bildung ist mehr als Extremismusprävention.
5. Politische Bildung ist transnational.
6. Politische Bildung und politische Mitsprache gehören zusammen.
7. Politische Bildung für junge Menschen ist Jugendpolitik.
8. Corona schafft Herausforderungen und Lernanlässe für politische Bildung.

Diesen zentralen Erkenntnissen können wir vollständig folgen und decken mit dem Projekt „Eine Welt für Alle“ viele der angesprochenen Punkte ab. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung die politische Bildung als ein zentrales Element der Bildung von Kindern und Jugendlichen ansieht und hier einen Fokus setzt.
Gern leisten wir unseren/ diesen wichtigen Beitrag zur demokratischen Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Wer mehr zum 16. Kinder- und Jugendbericht erfahren möchte, wird hier fündig.

Die Tour „fährt“ durch die Schulen

Manchmal geht mehr als man denkt… das dachten wir uns auch, als eine Anfrage vom Cornelsen Schulbuchverlag bezüglich der Radtour bei uns ankam.

Sie sind über eine Pressemitteilung auf die Radtour von Maxim, Julian und Niclas aufmerksam geworden und schon ging alles ziemlich schnell. Was soll die Tour denn in einem Schulbuch? Das beantwortet der Verlag selbst wie folgt:

„Die entsprechenden Seiten aus dem Sprach- und Lesebuch „D wie Deutsch“ richten sich an Achtklässler*innen. Das Ziel des Kapitels „Zeitungstexte untersuchen und schreiben“ ist es, die Jugendlichen an das Medium Zeitung heranzuführen und – im Sinne der Leseförderung – das Interesse für die Zeitungslektüre zu wecken. Zu diesem Zweck war es uns ein Anliegen, einen Originalzeitungstext auszuwählen, der für die Jugendlichen interessant und bedeutsam ist. Die Aktion der vorgestellten Schülerinnen und Schüler kann nicht zuletzt Vorbild für eigenes Engagement sein.“

Wir fühlen uns geehrt und freuen uns natürlich sehr, dass die Tour nun auch in die Schulen kommt. Besonders interessant dürfte es sein, wenn Julian und Niclas selber mal als Lehrer vor ihrer Klasse stehen und diesen Text lesen lassen :).

Manchmal geht eben viel mehr als man denkt. Man muss es nur wagen und losgehen (bzw. fahren)…

Geht doch…

Die Betonung der Überschrift liegt auf  Auch wenn sich das Team von Eine Welt für Alle leider immer noch nicht persönlich treffen konnte, sind wir mit unseren Themen DOCH weitergekommen.
Es waren zwei gute Onlinesitzungen, die wir gemeinsam am Wochenende halten konnten. 

Drei Themen standen auf der Tagesordnung

1. Fluppe vs. Natur
Hier wurden Konzepte erarbeitet, wie an allen CJD Standorten in Deutschland die Kippen von dem Boden verschwinden und im richtigen Behälter landen, um diese in einen Verwertungskreislauf zurückzuführen. Mit Mario Merella von TobaCycle war ein kompetenter Partner dabei.

2. Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung
Dieses Thema liegt uns momentan besonders am Herzen, da in Peru die Menschen das Problem Corona viel existentieller trifft als bei uns in Deutschland. Deswegen haben wir eine Grußbotschaft für die Kaffeebauern geschrieben, die nun in einen Film umgesetzt wird. Das ist zwar noch geheim, aber da die Bergbauern (noch) nicht auf unseren Blog schauen, können wir das hier schon einmal verraten :).
Dazu stellen wir zudem noch die wichtigsten Infos über Pacha Mama zusammen, damit man weiß, was alles hinter diesem Kaffee steckt. Bildung, Umweltbewusstsein, hohe Qualität, usw.

3. Das Jugendmanifest – von Jugendlichen aus dem CJD
Die 540 Fragebögen von der Radtour sind die Grundlage für das nächste Manifest (ob es dann auch so heißt, wird noch entschieden). Diese wurden schon im Vorfeld der Sitzung von einigen Teilnehmenden geclustert und müssen jetzt Stück für Stück, Frage für Frage ausgewertet werden. Ziel ist es eine kleine Studie zu erstellen, die Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

Von allen Fortschritten werden wir hier auf dem Blog berichten.

Fazit: auch wenn alle traurig waren, dass wir uns erneut nicht persönlich treffen konnten, war es doch eine motivierende Zeit. Man kann immer was bewegen, auch wenn es manchmal anders passiert, als es geplant war. Wir sind gespannt, wann das erste „echte“ Treffen stattfinden kann…

weiter geht´s

Am kommenden Wochenende (23.-25.10.) wollten wir uns mit dem Projektteam endlich live und in echt treffen. Der Tagungsort in Jülich war ausgemacht und alle Projektmitglieder haben sich gefreut sich analog kennenzulernen und mit viel Engagement und Elan an die Weiterarbeit der Teilprojekte heranzugehen.
Nun kamen leider die stark ansteigenden Corona-Fallzahlen dazwischen. Bei den aktuellen Fallzahlen können und wollen wir niemanden quer durch die Bundesrepublik schicken, um an unserem Treffen in Jülich teilzunehmen. Und so haben wir das erste echte Teamtreffen von „Eine Welt für Alle“ abgesagt und werden uns erneut per Videokonferenz treffen.

Die Absage in Jülich soll uns aber nicht aufhalten. Wir wollen weiter an unseren vielen Ideen arbeiten und passen die Konzepte entsprechend an, denn die Zukunft wartet nicht und wir müssen jetzt anfangen, sie für alle zu gestalten. Also könnt ihr gespannt sein, was am Wochenende alles entsteht.