Vernetzung 2. Teil: auch die Kleinsten sind dabei!

Im zweiten Teil der Kategorie Vernetzung stellen wir euch eine Kita vor, in der schon die Kleinsten zeigen, das der Blick auf die noch kleineren Dinge uns große Momente ermöglichten kann.

Die Verknüpfung mit den Ideen, die junge Menschen aus dem CJD im Jugendmanifest veröffentlicht haben finden wir wunderbar. Die Aktionen der Kinder finden sich in These 2 und 4 wieder (zum nachlesen der Thesen bitte hier entlang…).

Wir sind froh darüber, dass es euch und euer Engagement gibt (das bezieht sich auf die Kinder, sowie natürlich auch auf die Erzieher*innen :)) und stellen nun beispielhaft ein Projekt aus dem Kitaalltag vor (weitere Projekte von den Moosbeerenkindern werden folgen):

Eine Welt für alle, oder wie Tiere den Moosbeerenkindern die Welt erklären

Ein Bericht von Michelle Engels – Leitung der CJD Kita Moosbeerenweg aus Troisdorf

Die CJD Kita Moosbeerenweg hat sich seit Jahren zum Ziele gesetzt Tiere und Kinder gemeinsam aufwachsen zu lassen.

Der Beginn

Angefangen hat alles im Jahr 2017 als die Moosbeerenkinder beobachtet haben, wie kleine Vögel blitzschnell in ihre Matschanlage geflogen sind, dort Mullematsch in ihre Schnäbel geladen haben und ganz flink an die Kitahauswand geflogen sind. Dort wurde die Mullematsche von ihnen an die Hauswand geklebt, bis ein kleiner hängender Kübel  entstand. Ein paar Wochen später haben wir, beim Spielen,  ein Piepen gehört was genau aus diesen Matschkübeln aus der Hauswand drang. Aus einer kleinen Umweltbeobachtung entstand nun ein großes Projekt, welches das Vogelleben um uns herum maßgeblich beeinflusst hat.

Das Projekt entsteht

Die Kitakinder begaben sich auf Spurensuche: Was waren das für Vögel und was sind das für komische Matschkübel an den Hauswänden? Warum fiel aus den Matschkübeln Vogelkot und warum piept es auf einmal so viel?  All diesen Fragen gingen wir auf den Grund. Wir haben dabei erfahren, dass unsere Mitbewohner Schwalben sind und die Matschkübel ihre Nester. Wir nahmen Kontakt zu echten Schwalbenexperten vom Nabu auf und diese konnten uns so viel erklären.  Wir beschlossen uns nun für diese bedrohte Art einzusetzen und strukturierten unseren Außenbereich schwalbenfreundlich um. Im Gegenzug fangen die Schwalben  viele Mücken und Fliegen. Die erste Koexistenz von Tier und Kind war entstanden. Diese wurde sogar mit der Auszeichnung Schwalbenfreundlicher Kindergarten ausgezeichnet.

Urkunden und Preisübergabe der Schwalbenauszeichnung mit der Ortsvertretung des Nabus

Aber dies war nur der Anfang. Gemeinsam überlegten wir, wie wir uns weiterhin für Artenschutz und Artenvielfalt einsetzen können, um einen sauberen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen und bereits im frühen Alter Kinder für ihre belebte und unbelebte Umwelt zu begeistern, denn Kinder sind die Zukunft um eine Welt für alle zu sichern und heute schon zu gestalten.

Fortsetzung folgt…

 

Internationaler Tag des Waldes

Heute ist ein besonderer Tag! Da die Wälder einen sehr erheblichen Anteil an unserem Leben haben bzw. das Leben in der Form ermöglichen ist es sinnvoll, sich mal kurz Gedanken darüber zu machen, was für ein Geschenk diese Bäume für die Menschheit sind.

Nicht so schön ist der Grund, warum es diesen Tag gibt: seit den 1970er Jahren ist dieser Tag als Reaktion auf die globale Situation der Waldvernichtung ins Leben gerufen worden. Der Waldverlust alleine von diesem Jahr beträgt: 1.132.030 (heute: 10:55 Uhr, Quelle: Worldometer). Zum Vergleich: das ist ungefähr 1/4 der Fläche der Schweiz. Und wir haben erst den 21.03…..

Deswegen gibt es zum Glück auch viele Waldaufforstungsinitiativen. Uns von „Einer Welt für Alle“ beschäftigt dieses Thema auch (These 4 des Jugendmanifests) und hatten deswegen bei der Jugendkonferenz im November 2019 unter anderem  gemeinsam in Jülich Kippenstummel gesammelt, bevor dadurch Grundwasser verunreinigt wird.  Das Ergebnis war leider beeindruckend :(.

Das war nur ein Teil des Ergebnisses. Umgerechnet waren es ca. 70.000 Stummel, die wir aufsammeln konnten (ein Stummel wiegt ca. 5gr.).

Es geht aber nicht nur darum Müll richtig zu entsorgen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, sondern auch darum, sich aktiv für ein gutes Klima einzusetzen. Deswegen pflanzen wir im November diesen Jahres (beste Zeit um Bäume zu pflanzen, damit sie auch die ersten Jahre eine Chance haben um zu überleben) unter Mithilfe der Stadtwerke Jülich, dem Bauhof der Stadt Jülich, der Gärtnerei Artgarten und der Schülervertretung des Gymnasiums Haus Overbach auch Bäume. Welche Baumart und Orte wir für diese Aktion planen, wird an dieser Stelle bekannt gegeben, wenn es Neuigkeiten dazu gibt.

 

Frühlingsüberraschung vom Bildungspartner

Heute erreichte uns eine richtige Frühlingsüberraschung.
Unser langjähriger Bildungspartner die Murnauer Kaffeerösterei bzw. Green Cup Coffee haben einen wunderbaren Beitrag auf ihrem eigenen Blog zu unserer Kooperation geschrieben. Dabei erzählen sie von unserem Jugendmanifest und wo es besondere Schnittstellen gibt.

Auf der letztjährigen Fahrradtour war die Murnauer Kaffeerösterei ein Haltepunkt der Radfahrer. Damals wurden selbstverständlich auch die Seedballs als Zeichen der Verbindung und der nachhaltigen Zukunft übergeben. Diese Aktion wurde nun auch vertieft und so werden den Kaffeebestellungen im Look des Jugendmanifestes auch Seedballs aus dem CJD Offenburg beigelegt. Somit wächst unsere Partnerschaft in anderen Bereichen und wir setzen gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Konsum und für die Beteiligung von jungen Menschen.

Für unsere Partnerschaft sind wir sehr dankbar und wir freuen uns, dass unser Projekt „Eine Welt für Alle“ auch über die Kanäle von Green Cup Coffee Verbreitung findet.

Nun wünschen wir Euch aber viel Spaß beim Lesen des Blogbeitrags! -hier-

 

 

Netzwerk: share und repair für´s Meer

Ohne Vernetzung geht heute nichts mehr. Deswegen wollen wir uns mit vielen Menschen vernetzen, damit Eine Welt für Alle wirklich ein realistisches Ziel ist und bleibt. Immer wieder stellen wir hier Ideen, Projekte, Menschen, u.v.m. vor, die ihren Teil für eine Welt für alle beitragen. Es gibt nämlich schon so viele wunderbare Projekte, die man gar nicht mehr erfinden muss. Man muss aber wissen, dass es sie gibt, und da liegt meistens das Problem. Dieses Problem wollen wir lösen! Auf jeden Fall machen wir den Anfang und fangen damit an es zu lösen :).

Ein Weg kann eben nur gegangen werden, wenn man auch den ersten Schritt tut (einen Verfasser außer mir gibt´s bestimmt schon von diesem Satz).

Das Ziel…

…von „share und repair fürs Meer“ ist, den Plastikmüll an Stränden signifikant zu reduzieren und das Umweltbewusstsein von Touristen und Einheimischen zu stärken. Seit 2019 arbeitet die Schülerfirma nun auf Rügen an der Umsetzung dieser Ziele. Die engagierten Schülerinnen und Schüler (SuS) wollen deswegen neben dem Heimatstrand ihrer Schule im Ostseebad Sellin zukünftig an allen wichtigen Stränden auf der Insel präsent sein.

Das Team

Diese SuS verändern die Strände von Rügen und verändern damit auch die Welt!

Die Umsetzung Weiterlesen