Apropos grausam…

Der Wind wird anscheinend ein ständiger Begleiter der drei. Irgendwie will er eher in den Norden, die Jungs müssen aber in den Süden Richtung Berchtesgaden.

Da wird der Satz von Niclas in dem Interview im CJD Hort in Berlin momentan auf eine harte Probe gestellt. Für alle, die das Video nicht angeschaut haben, kommt hier die Antwort von Niclas auf die Frage der Kinder, was die drei machen, wenn sie nicht mehr können: „… aufgeben kommt für uns nicht in Frage!“ Wir hoffen, dass das der Wind auch gehört hat und nun aufgibt! :)

Dazu ein kleiner Eindruck  von der Fahrt mit Wind (den Lautsprecher bitte ganz laut stellen, dann kommt das noch besser rüber…). Zusammenfassend ein Zitat von Maxim zu diesem Thema: „Der Wind war teilweise so stark, dass man schneller war, wenn man geschoben hat…“

Heute werden die Radler Erfurt erreichen. Dort haben sie sich einen Ruhetag mit ein paar windstillen Stunden mehr als verdient. Anschließend freuen wir uns schon auf den nächsten Termin zum Austausch mit den Kita-Kindern in Erfurt.

Start in die zweite Tourwoche

In dieser Woche wird geschwitzt, geredet, geruht und gegessen.

Geschwitzt wird sicherlich bei den Steigungen am Rennsteig. Ins Gespräch kommen die drei bei dem nächsten Empfang in einer CJD Kita in Erfurt. Geruht wird am Ruhetag und einer kleinen Stadtführung in Erfurt.  Gegessen wird bei einem Termin bei der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, einem Bildungspartner der Persönlichkeitsbildung im CJD. Die Jungs benötigen schließlich Power für das Fahren im Wind.

Vor Maxim, Niclas und Julian liegen ein paar sehr spannende und herausfordernde Tage.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Laden in Erfurt gab es schon in Leipzig.

Wind kann kühlen oder grausam sein

Auf der Etappe nach Leipzig hat der Wind dieses Mal alles von unseren Radlern gefordert. Das Teilstück war mit 80 Kilometern  nicht im dreistelligen Bereich, aber der Wind kann diese Distanz gefühlt sehr verlängern. Wenn man Niclas genau in die Augen sieht, kann man das auch gut erkennen :). ABER, die ersten 500 Kilometer sind geschafft! Glückwunsch an euch!

Jetzt heißt es Kraft tanken für die nächsten Etappen. Diese werden nun etwas kürzer, aber dafür steigt die Zahl der Höhenmeter beträchtlich und die Landschaft wird noch reizvoller. Die Frage ist, ob man dafür noch den Blick hat…

Diese Woche steht wieder ein kleiner Empfang in einer Kita an. Davor bekommen die drei moralische Unterstützung auf dem Rad. Sie werden von ein paar anderen Radlern aus dem CJD Erfurt begleitet. Das wird sicher eine willkommene Ablenkung sein und Zeit für Gespräche auf dem Rad geben.

Auf zur Lutherstadt Wittenberg

Nach dem Ruhetag ging es auf ein ca. 80 Kilometer langes Etappenstück (manchmal sind es gefühlt einfach mehr als angegeben) nach Wittenberg. Das Beladen der Räder läuft schon fast automatisch und geht einfach von der Hand, wenn man keine Melone zusätzlich verstauen muss (wer hier nicht folgen kann muss sich die vorigen Beiträge durchlesen :)).

 

Langsam wird das Trainingspensum erhöht, da die hügelige Landschaft und der ständige Gegenwind den Dreien schon einiges abforderten. Zum Glück kann man sich zu dritt vorne im Wind etwas abwechseln und so gemeinsam Kräfte sparen, um das Ziel zu erreichen.

Am späten Nachmittag erreichten sie dann das Zwischenziel Wittenberg und fanden ein schönes Fleckchen zum Zelten beim Ruder- Club. Herzlichen Dank an dieser Stelle dem Ruder- Club Wittenberg e.V.! „Eine Welt für alle“ kann nur entstehen, wenn man sich gemeinsam hilft…

Endlich mal Ruhe, oder?

Der erste Ruhetag in Potsdam war doch nicht so ruhig wie gedacht. Einiges mussten die drei noch für ihr anstehendes Studium regeln. Schließlich werden sie nach den zwei Monaten Radtour wahrscheinlich nicht ins Profilager der Radfahrer wechseln. Obwohl die Tour „Eine Welt für Alle“ dafür eine gute Vorbereitung wäre: 3500 Kilometer und 10.000 Höhenmeter mit jeweils ca. 35 Kilogramm Gepäck (inkl. Rad). Nebenbei mussten noch kleinere Reparaturen an den Rädern vorgenommen werden.

Und wenn man schon mal in Potsdam ist, muss man die Gelegenheit auch nutzen, um sich die Stadt ein wenig näher anzuschauen. Damit ist der erste Ruhetag doch nicht ganz so ruhig gewesen wie es den Anschein hatte. Nun geht es los Richtung Lutherstadt Wittenberg…

Herzliche Grüße aus Potsdam an alle von Maxim, Julian und Niclas, die dem Blog folgen!