Ein Film geht um die Welt

Pünktlich vor Weihnachten hat das Team von Eine Welt für Alle eine Grußbotschaft an die Kaffeebauern in Peru aufgenommen.

Der Film ist gestern in Peru „gelandet“ und wird noch diese Woche bei einer Dorfversammlung angeschaut. Natürlich gibt es den Film auch hier auf unserem Blog zu sehen:

Wir sind sehr auf die Reaktionen gespannt und berichten hier natürlich darüber. Des Weiteren  ist geplant einen Botschafter oder eine Botschafterin von Eine Welt für Alle zu den Cafetalero senden, sobald dies die aktuelle Lage wieder zulässt, um uns direkt vor Ort zu informieren und Material für einen eigenen Film zu drehen.

In der Kategorie „Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung“ hier auf dem Blog findet ihr genauere Infos zu dem Projekt. Ein Teil des Teams erarbeitet hierfür Workshops bzw. Bildungsmodule, die wir zu einem späteren Zeitpunkt auch auf dem Blog veröffentlichen. Wir fangen entspannt bei einer guten Tasse Kaffee, Latte Macchiato, Cappuccino, o.ä. an und können gleichzeitig sieben Thesen aus dem Jugendmanifest von jungen Menschen aus dem CJD thematisieren und darüber ins Gespräch kommen. Welche sieben Thesen das sind, wird zur Zeit noch nicht verraten. Ein Blick auf die Thesenübersicht genügt aber, um es herauszufinden.

 

Wir danken für die Unterstützung vom BMFSFJ

Ohne Unterstützung und starke Partner kann eine Welt für alle nicht umgesetzt werden.
Deswegen freuen wir uns sehr, dass uns das BMFSFJ durch die Förderung bei der Umsetzung der Radtour und der damit verbundenen politischen Kinder- und Jugendbildung geholfen hat. Mit dem Projekt behandeln wir verschiedenste Themen, die auch dem BMFSFJ wichtig sind. Dazu kann man hier weiterlesen. Wer sich an dieser Stelle fragt (oder nicht schon im Netz nachgeschaut hat) wer oder was das BMFSFJ ist, findet im Impressum vom Blog die Lösung :).

Tour de Chance

… so heißt das kleine Heft, was es ab jetzt im Rückblick zur Tour gibt.

Unter anderem ist dort die aktualisierte Route (geringfügige Änderungen bei der Strecke gab es ja schon. Zum Beispiel wurden aus geplanten 10.000 Höhenmetern über 20.000 geworden), Statements von Bildungspartnern (akquinet, share, Paul Lange, Goldhelm Schokolade, Murnauer Kaffeerösterei und Knauer & Knauer), die Wirklogik, die hinter der ganzen Aktion steht und Zahlen, Daten, Fakten mit ein wenig unnützem Wissen und interessanten Erlebnissen abgedruckt. Zusätzlich gibt es ausführliche Interviews von den drei Radlern im Nachgang zur Tour, einen Bericht was aus den über 500 Fragebögen wird und viele Bilder von der Tour.

Wer Interesse hat, kann sich das Buch hier – Eine Welt fuer Alle_Tour de Chance – herunterladen (etwas nachhaltigere Version). Wer gerne eine gedruckte Ausgabe in den Händen halten will, kann sich per Mail an uns wenden (cjdeineweltfueralle@cjd.de).

       

Die Tour „fährt“ durch die Schulen

Manchmal geht mehr als man denkt… das dachten wir uns auch, als eine Anfrage vom Cornelsen Schulbuchverlag bezüglich der Radtour bei uns ankam.

Sie sind über eine Pressemitteilung auf die Radtour von Maxim, Julian und Niclas aufmerksam geworden und schon ging alles ziemlich schnell. Was soll die Tour denn in einem Schulbuch? Das beantwortet der Verlag selbst wie folgt:

„Die entsprechenden Seiten aus dem Sprach- und Lesebuch „D wie Deutsch“ richten sich an Achtklässler*innen. Das Ziel des Kapitels „Zeitungstexte untersuchen und schreiben“ ist es, die Jugendlichen an das Medium Zeitung heranzuführen und – im Sinne der Leseförderung – das Interesse für die Zeitungslektüre zu wecken. Zu diesem Zweck war es uns ein Anliegen, einen Originalzeitungstext auszuwählen, der für die Jugendlichen interessant und bedeutsam ist. Die Aktion der vorgestellten Schülerinnen und Schüler kann nicht zuletzt Vorbild für eigenes Engagement sein.“

Wir fühlen uns geehrt und freuen uns natürlich sehr, dass die Tour nun auch in die Schulen kommt. Besonders interessant dürfte es sein, wenn Julian und Niclas selber mal als Lehrer vor ihrer Klasse stehen und diesen Text lesen lassen :).

Manchmal geht eben viel mehr als man denkt. Man muss es nur wagen und losgehen (bzw. fahren)…

Geht doch…

Die Betonung der Überschrift liegt auf  Auch wenn sich das Team von Eine Welt für Alle leider immer noch nicht persönlich treffen konnte, sind wir mit unseren Themen DOCH weitergekommen.
Es waren zwei gute Onlinesitzungen, die wir gemeinsam am Wochenende halten konnten. 

Drei Themen standen auf der Tagesordnung

1. Fluppe vs. Natur
Hier wurden Konzepte erarbeitet, wie an allen CJD Standorten in Deutschland die Kippen von dem Boden verschwinden und im richtigen Behälter landen, um diese in einen Verwertungskreislauf zurückzuführen. Mit Mario Merella von TobaCycle war ein kompetenter Partner dabei.

2. Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung
Dieses Thema liegt uns momentan besonders am Herzen, da in Peru die Menschen das Problem Corona viel existentieller trifft als bei uns in Deutschland. Deswegen haben wir eine Grußbotschaft für die Kaffeebauern geschrieben, die nun in einen Film umgesetzt wird. Das ist zwar noch geheim, aber da die Bergbauern (noch) nicht auf unseren Blog schauen, können wir das hier schon einmal verraten :).
Dazu stellen wir zudem noch die wichtigsten Infos über Pacha Mama zusammen, damit man weiß, was alles hinter diesem Kaffee steckt. Bildung, Umweltbewusstsein, hohe Qualität, usw.

3. Das Jugendmanifest – von Jugendlichen aus dem CJD
Die 540 Fragebögen von der Radtour sind die Grundlage für das nächste Manifest (ob es dann auch so heißt, wird noch entschieden). Diese wurden schon im Vorfeld der Sitzung von einigen Teilnehmenden geclustert und müssen jetzt Stück für Stück, Frage für Frage ausgewertet werden. Ziel ist es eine kleine Studie zu erstellen, die Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

Von allen Fortschritten werden wir hier auf dem Blog berichten.

Fazit: auch wenn alle traurig waren, dass wir uns erneut nicht persönlich treffen konnten, war es doch eine motivierende Zeit. Man kann immer was bewegen, auch wenn es manchmal anders passiert, als es geplant war. Wir sind gespannt, wann das erste „echte“ Treffen stattfinden kann…