Die Tour „fährt“ durch die Schulen

Manchmal geht mehr als man denkt… das dachten wir uns auch, als eine Anfrage vom Cornelsen Schulbuchverlag bezüglich der Radtour bei uns ankam.

Sie sind über eine Pressemitteilung auf die Radtour von Maxim, Julian und Niclas aufmerksam geworden und schon ging alles ziemlich schnell. Was soll die Tour denn in einem Schulbuch? Das beantwortet der Verlag selbst wie folgt:

„Die entsprechenden Seiten aus dem Sprach- und Lesebuch „D wie Deutsch“ richten sich an Achtklässler*innen. Das Ziel des Kapitels „Zeitungstexte untersuchen und schreiben“ ist es, die Jugendlichen an das Medium Zeitung heranzuführen und – im Sinne der Leseförderung – das Interesse für die Zeitungslektüre zu wecken. Zu diesem Zweck war es uns ein Anliegen, einen Originalzeitungstext auszuwählen, der für die Jugendlichen interessant und bedeutsam ist. Die Aktion der vorgestellten Schülerinnen und Schüler kann nicht zuletzt Vorbild für eigenes Engagement sein.“

Wir fühlen uns geehrt und freuen uns natürlich sehr, dass die Tour nun auch in die Schulen kommt. Besonders interessant dürfte es sein, wenn Julian und Niclas selber mal als Lehrer vor ihrer Klasse stehen und diesen Text lesen lassen :).

Manchmal geht eben viel mehr als man denkt. Man muss es nur wagen und losgehen (bzw. fahren)…

Geht doch…

Die Betonung der Überschrift liegt auf  Auch wenn sich das Team von Eine Welt für Alle leider immer noch nicht persönlich treffen konnte, sind wir mit unseren Themen DOCH weitergekommen.
Es waren zwei gute Onlinesitzungen, die wir gemeinsam am Wochenende halten konnten. 

Drei Themen standen auf der Tagesordnung

1. Fluppe vs. Natur
Hier wurden Konzepte erarbeitet, wie an allen CJD Standorten in Deutschland die Kippen von dem Boden verschwinden und im richtigen Behälter landen, um diese in einen Verwertungskreislauf zurückzuführen. Mit Mario Merella von TobaCycle war ein kompetenter Partner dabei.

2. Kaffeegenuss mit sozialer Verantwortung
Dieses Thema liegt uns momentan besonders am Herzen, da in Peru die Menschen das Problem Corona viel existentieller trifft als bei uns in Deutschland. Deswegen haben wir eine Grußbotschaft für die Kaffeebauern geschrieben, die nun in einen Film umgesetzt wird. Das ist zwar noch geheim, aber da die Bergbauern (noch) nicht auf unseren Blog schauen, können wir das hier schon einmal verraten :).
Dazu stellen wir zudem noch die wichtigsten Infos über Pacha Mama zusammen, damit man weiß, was alles hinter diesem Kaffee steckt. Bildung, Umweltbewusstsein, hohe Qualität, usw.

3. Das Jugendmanifest – von Jugendlichen aus dem CJD
Die 540 Fragebögen von der Radtour sind die Grundlage für das nächste Manifest (ob es dann auch so heißt, wird noch entschieden). Diese wurden schon im Vorfeld der Sitzung von einigen Teilnehmenden geclustert und müssen jetzt Stück für Stück, Frage für Frage ausgewertet werden. Ziel ist es eine kleine Studie zu erstellen, die Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

Von allen Fortschritten werden wir hier auf dem Blog berichten.

Fazit: auch wenn alle traurig waren, dass wir uns erneut nicht persönlich treffen konnten, war es doch eine motivierende Zeit. Man kann immer was bewegen, auch wenn es manchmal anders passiert, als es geplant war. Wir sind gespannt, wann das erste „echte“ Treffen stattfinden kann…

Das Leben geht weiter…

Mittlerweile haben die drei Radler geduscht, sich ausgeschlafen und sind auch sonst ins normale Leben zurückgekehrt. So langsam rückt immer mehr der Beginn des Studiums in greifbare Nähe. Deswegen freuen wir uns sehr, dass Julian und Niclas bereits eine Zusage für Ihr Lehramtsstudium in Hamburg bekommen haben. Bei Maxim ist es noch etwas spannend, er wartet noch auf die Zusage für sein Medizinstudium in Leipzig.

Wir freuen uns aber sehr, dass sich die drei auch im weiteren Verlauf der Aktionen im Team von „Einer Welt für Alle“ einsetzen. Damit bleiben sie uns quasi als Botschafter erhalten und ihr werdet  immer mal wieder etwas von ihnen lesen…

Bald wird auch der zweite Teil des Films hier auf dem Blog veröffentlicht. Bleibt gespannt!

Danke an die Radler

Lieber Julian, lieber Maxim, lieber Niclas,

ihr habt es geschafft! 3.600 Kilometer und 23.000 Höhenmeter durch Deutschland in acht Wochen und das auch noch mit einem Auftrag.

Wir – von euch liebevoll BackOffice genannt – sind froh mit euch so intensiv diese Strecke bewältigt zu haben. Wir konnten euch als super Typen kennenlernen, die an manche Herausforderungen etwas blauäugig und verplant herangingen, die aber alles lösen konnten und die Inhalte des Projektes super transportiert haben. In den vergangen acht Wochen seid ihr zu richtigen Botschaftern des CJD geworden.

Nur durch euer großes Engagement, eure Bereitschaft an und über eure Grenzen zu gehen und eurer Interesse konnte aus dem anfangs überschaubaren Projekt solch ein große Sache werden. Bei den „offiziellen“ Einheiten eurer Tour habt ihr so vielen Kindern und Mitarbeitenden im CJD sowie Bildungspartnern mit euren Besuchen Freude bereitet. Viele Zeitungen und am Ende sogar der NDR haben berichtet und der Blog wurde von vielen hunderten Menschen gelesen. Einfach großartig!

Wir drei konnten euch an verschiedenen Stationen mit dem Fahrrad begleiten und haben euch in den gemeinsamen Stunden auch persönlich kennenlernen können. Die gemeinsamen Gespräche über euer bevorstehendes Studium, die vergangene Schulzeit oder auch über das CJD haben uns immer wieder gezeigt, mit welchen Werten und Idealen ihr durch die Welt geht und dass unsere Arbeit im CJD auch wirklich Sinn macht. Wir finden es beeindruckend mit welchem Interesse ihr auf Andere zugeht.

Auch wenn wir als euer BackOffice euch manchmal viel abverlangt haben (z.B. Berichte für den Blog), sind wir zu sechst doch zu einem richtigen Team zusammengewachsen und da waren die „Hilferufe“ am Sonntagnachmittag, im Urlaub oder in der Elternzeit für uns ein besonderer Ansporn.

In den vergangenen Wochen seid ihr persönlich gewachsen, habt euch entwickelt und vieles Neues kennengelernt. Tragt dies in die Welt. Gern begleiten und unterstützen wir euch dort, wo es uns möglich ist und ihr es wollt.

Wir freuen uns, dass ihr drei uns im Projektteam „Eine Welt für Alle“ erhalten bleibt und den weiteren Weg mit uns gemeinsam bestreitet. Trotzdem wollen wir auch diesen Weg nutzen, um euch eine erholsame Zeit bis zum Studienstart und dann ein tolles Studium in Hamburg bzw. Leipzig zu wünschen. Wir wünschen euch dabei gutes Gelingen, gegenseitig ein offenes Ohr bei Problemen, ganz viele tolle Menschen, die euch unterstützen und am Ende auch Gottes Segen auf den kommenden Wegen.

Mit den besten Wünschen und voller Freude auf ein Wiedersehen,

EUER BackOffice

Jens,                              Jörg                      und Konrad

Weltpremiere: 1. Film der Tour

Ab heute fahren bei der Tour de France viele Radprofis 3 Wochen durch das Nachbarland und werden dabei 3460 Kilometer zurücklegen. Unsere drei Jungs waren zwar 6 Wochen länger, dafür aber auch 140 Kilometer weiter, ohne Training und mit ihrem Gepäck auf dem Fahrrad unterwegs.
Die Tour „Eine Welt für Alle“ wurde an verschiedenen Stellen per Film begleitet und so kommt es heute zur Weltpremiere des ersten Teils. Zwei weitere Teile werden in den kommenden Wochen folgen. Also am besten im Newsletter registrieren und nichts mehr verpassen 🙂