Etappe 30: Am Rhein nach Königswinter

Das Deutsche Eck liegt genau an der Moselmündung in den Rhein.

Der schöne Rheinradweg führte Niclas, Maxim und Julian auf ihrer 30. Tagesetappe bis nach Bonn bzw. Königswinter.
Auf dem Weg lag das „Deutsche Eck“ in Koblenz. Ein monumentales Bauwerk, was an die Reichsgründung von 1871 erinnern soll. Heute dient es als Ausflugsziel.

Auch hier ist ein Stück Heimat zu entdecken.
Von Ferne und …
… aus der Nähe

Anschließend ging es bis nach Königswinter weiter. Hier kamen die drei Radfahren im Internat des CJD Königswinter unter. Ein super Schlafplatz bei netten Menschen im CJD. In Königswinter mussten aber einige Problem bewältigt werden. Mehr dazu aber in den nächsten Beiträgen.

Fragen über Fragen und spannende Antworten Teil 2:

Vor einiger Zeit berichteten wir bereits in einem ersten Teil aus den Fragebögen, die die Kitakinder und Teilnehmenden an den Stationen ausfüllen.
Nach 14 Stationen liegen im Backoffice rund 350 Fragebögen vor. Somit ist es höchste Zeit, sich mit einer weiteren Frage zu beschäftigen.

Die heutige Frage aus dem Fragebogen lautet: „Was gefällt dir in der Natur am besten?“

  • „Tierbabys“ (Junge, 6 Jahre)
  • „Die schönen Blumen (Mädchen, 6 Jahre)
  • „Steine ins Wasser werfen“ (4 Jahre)
  • „… dass die Sonne scheint, es warm ist und man ins Schwimmbad gehen kann.“ (5 Jahre)
  • „… dass wir frische Luft haben, wir da etwas zu essen und trinken mitnehmen. Und noch mehr mag ich die Enten.“ (Mädchen, 4 Jahre)
  • „… dass sie so bunt ist und dass da Tiere leben.“ (Mädchen, 6 Jahre)
  • „Die Seen zum Entspannen.“ (Junge, 5 Jahre)

Etappe 29: Entlang am Rhein

Der Solezerstäuber im Kurpark von Bad Kreuznach.

Die 29. Etappe führte Julian, Maxim und Niclas entlang am Rhein von Odernheim am Glan nach Brey (kurz vor Koblenz). Insgesamt musste eine Strecke von 92 Kilometern bewältigt werden. Zum Glück war diese weitestgehend eben.
Bevor es am Rhein durch das UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ entlang ging, wurde in Bad Kreuznach ein kurzer Stop eingelegt. Hier gibt es im Kurpark einen Solezerstäuber, der ausgezeichnet ist für die Atemwegen (auch erinnert die umliegende Luft an salzige Meerluft –> Heimat :) ). Natürlich musste er ausprobiert werden.

Der Blick über den Rhein auf die Loreley.

An Deutschlands längstem Fluss ging es dann auf der rheinland-pfälzischen Seite immer weiter. Vorbei am Loreleyfelsen, super vielen Burgen und Schlössern sowie unzähligen Weinhängen bis zum Tagesziel. Auf dem Stück bestand aber nur an einer Stelle die Chance Hessen zu besuchen. Als Erinnerung: Das Ziel ist es, alle Bundesländer zu befahren/ betreten. Also wurde die Fähre genommen, kurz übergesetzt und ein Haken an Hessen gemacht! Wie das aussehen kann ist im Video zu sehen.

Zurück in Rheinland-Pfalz ging es die restlichen Kilometer bis zum Campingplatz in Brey!
Mittlerweile stehen 2270 Kilometer auf dem Tacho. Somit ist weit mehr als die Hälfte geschafft. „Helm ab!“

Am Abend am Rhein.

 

 

Ruhetag im CJD Niedermühle in Odernheim am Glan

Nachdem die drei Jungs wieder vereint waren, stand ein gemeinsamer Ruhetag in der CJD Einrichtung an.
Der Tag begann mit der ersehnten Fahrradreparatur von Niclas. Die netten CJD Mitarbeitenden halfen dabei die komplizierte Scheibenbremse abzubauen, um den Platten zu reparieren.

Niclas hat sich die Reparatur genau angeschaut und hat die „komplzierte“ Technik verstanden. So steht dem nächsten Reifenwechsel nichts mehr im Weg!

In der Niedermühle gibt es ein Tandem, welches die Jugendlichen immer wieder für gemeinsame Aktionen und zum Teambuilding nutzen. Wie sich Julian und Niclas bei ihrem ersten Fahrversuch anstellten sieht man im Video.

Um 16:00 Uhr wurde es dann noch einmal offiziell. Markus Schmitz der dienstälteste Psychologe der Einrichtung kam zu der offiziellen Übergabe. Nach einer musikalischen Einlage auf dem Klavier kamen die Fahrradfahrer, Jugendlichen und Mitarbeitenden über das Jugendmanifest und die Seedballs ins Gespräch.
Am Grill wurde die gemeinsame Diskussion fortgesetzt. Zu guter Letzt ging es noch mit Mario (Mitarbeiter in der Niedermühle) auf einen Aussichtspunkt. Hier klang der entspannte Tag aus.

Ein besonders Dankeschön geht an das Team der CJD Niedermühle in Odernheim. Die spontane Beherbergung von Niclas und die geplante Unterbringung aller drei Fahrradfahrer waren super. Insbesondere der intensive Austausch über die Anforderungen und Herausforderungen der Sozialwirtschaft waren spannende Einblicke für die Radfahrer.

Rückblick auf die Etappe 25

Zwischen Ebersbach und Stuttgart wurden Julian, Maxim und Niclas von Annette Vater und Miriam Roggel von Konrad Magirius interviewt.
Was die beiden berichten (im Video 1 ist die Kameraführung nicht so super) sind tolle Statements zur Tour, zur Arbeit im CJD und ein großes Lob für die drei Jungs.