Murnau II – die Murnauer Kafferösterei

Nach der Kita ging es zum Bildungspartner des CJD, der Murnauer Kaffeerösterei. Seit vielen Jahren sind wir mit Thomas Eckel und seinem Team in unterschiedlichen Projekten gemeinsam unterwegs. So war es ein Herzensanliegen, dass die Fahrradtour auch in der Rösterei Station macht.
Gemeinsam trafen wir uns im Kaffeehaus und durften hier den tollen, ökologisch angebauten und direkt gehandelten PachaMama Kaffee kosten, welcher auch in unterschiedlichen CJD Einrichtungen angeboten wird.
Beim gemeinsamen Gespräch wurden die ersten Ergebnisse der Fahrradtour weitergegeben und Maxim, Julian und Niclas konnten vielseitige Informationen zum ökologischen und sozial verantwortlichen Kaffeanbau erfahren. Spannende Einblicke, die aufzeigen, dass wir in Deutschland eine große Verantwortung für die Kaffeebauern weltweit haben und dass es wichtig ist, den Bauern Wissen und Fähigkeiten zu vermittel, damit diese nachhaltig vom Kaffeeanbau leben können.

Thomas Eckel öffnete auch seine Türen des neuen Röstereigebäudes und ließ die drei Jungs „auf der Baustelle“ schlafen. Zum Glück gab es aber schon eine Dusche und sogar eine Waschmaschiene. Zum guten Abschluss wurde auch noch Pizza für alle bestellt und so konnte der Abend gut ausklingen.

Ein herzlichen dankeschön geht an Thomas Eckel und die Murnauer Kafferösterei. Im CJD hoffen wir, dass wir gemeinsam spannende Projekte entwickeln und in einem guten Austausch bleiben.

Etappe 20: Vom Tegernsee nach Murnau I

Mit ein bisschen Zeitdruck wurde morgens am Tegernsee gestartet, denn das Ziel war es, um 14 Uhr in der Kita Drachennest in Murnau am Staffelsee zu sein. Bis dahin mussten aber noch rund 55 Kilometer überwunden werden. Insbesondere die letzten waren die „schlimmsten der ganzen Tour“, weil es bergauf ging und regnete.

Die Kita Drachennest ist die voraussichtlich einzige externe Kita (Nicht-CJD-Kita), die auf der Tour „Eine Welt für Alle“ besucht wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden die Projektidee aber so toll, dass sie sich unbedingt beteiligen wollten. Auch die Kinder waren voller Vorfreude und erwarteten die Jungs um 14:00 Uhr.
Pünktlich mit den Radlern kam aber auch das Gewitter und so mussten wir den Empfang spontan nach drinnen verlegen.

Noch kurz vor dem starken Gewitter begrüßte die Kitaleitung Frau Helbling (rechts) und die zweite Bürgermeisterin Dr. Julia Stewens (mitte) die Fahrradfahrer.
Anschließend gewitterte es sehr stark. Zum Glück waren die Jungs nicht zu nass geworden und schon in der Kita.

Bei dem kleinen Empfang stellten die Kinder wieder spannende Fragen und die Jungs berichteten von ihrem langen Weg. Immerhin sind jetzt bereits 1.500 Kilometer und 1/3 der Etappen geschafft.

Die Übergabe der Seedballs und der Fragebögen war für alle sehr spannend.

Nach der Übergabe durften sich die Jungs noch mit Pasta und Kuchen stärken. Anschließend ging es dann weiter zur Murnauer Kaffeerösterei. Dazu später mehr.

Ruhetag am Tegernsee

Nach den anstrengenden zwei Bergetappen war ein Ruhetag am Tegernsee angesagt.
Bei der Erkundung der kleinen Nachbarorte wurde das folgende Bild entdeckt. Bloß gut, dass die Jungs mit besseren Rädern unterwegs sind und nicht mit so einem Rad über die steilen Berge mussten.

Anschließend wurde am See gechillt und Maxim war sogar in dem kalten Alpenwasser baden. Am See wurden auch viele Gänse angetroffen und es wurde ein Foto gemacht:

Könnt ihr zählen wie viele Gänse es waren? Zwischen Maxim, Julian und Niclas gab es eine längere Diskussion über die genaue Anzahl. Leider ohne Ergebnis, da die Gänse einfach abhauten. Daher ist jetzt eure Hilfe gefragt!!!!

Heute geht es weiter nach Murnau. Hier wird eine externe Kita besucht und das Thema Kaffee steht auf der Tagesordnung. Mehr dazu dann aber morgen.

Schäden an den Rädern

Auf solch einer langen Strecke kommt es immer wieder vor, dass an den Rädern kleinere und größere Schäden entstehen. Bislang sind es glücklicherweise nur leichte Schäden.
Der erste Schaden war an dem Rad von Maxim, hier brach die Befestigung der Gepäckträgers an der einen Stelle. Darüber berichteten wir bereits.

Auf der Etappe 18. kam dann noch ein kleiner Schaden an Julians Rad hinzu. Hier verabschiedete sich das Schutzblech von der Kette.

Zum Glück sind aber beide Schäden nicht groß, sodass mit Panzertape und Kabelbindern alles gerichtet werden kann. Wichtig ist aber, dass jeder Schaden im Team beobachtet und bewertet wird. Sollten sich die Schäden vergrößern oder kompliziertere Probleme auftreten, dann muss auch professionelle Unterstützung eingeholt werden.

Etappe 19: Schlimmer geht immer – Tag drei in den Alpen

In der Hoffnung, dass die Etappe von Walchsee zum Tegernsee nicht so anstrengend wird machten sich Niclas, Julian und Maxim auf das rund 70 Kilometer lange Teilstück. Leider wurde es noch einmal anstrengender als am Vortag. Wenn man aber so viele Kilometer in den Beinen hat, sein Gepäck mit sich herumfährt und jeden Tag mehrere 100 Höhenmeter überwinden muss, dann ist es verständlich, dass jeder Tag ein Kampf über die Berge ist.

Am Morgen am Walchsee bot sich ein tollen Wolkenspiel zwischen den Bergen.

Erneut hatten die drei Jungs das Gefühl, das sie den ganzen Tag nur bergauf gefahren sind und so standen am Ende der Etappe knapp 900 Höhenmeter auf dem Tacho. Und die Strecke verlangte alles ab: eine rausgesprungene Kette, Muskelprobleme und leichte Ohnmachtsanfälle (resultierend aus Sonne, Schweiß, Steigung und Toilettendrang ;) ). Aber alles konnte gelöst werden und mit ein bisschen Musik ging es dann auch gleich viel besser auf der Strecke voran.

Apropos Musik: Kühe stehen auf Lady Gaga, zumindest die, die am Rand von der Teilstrecke standen.

Nach der musikalischen Einlage war dann am Abend der Tegernsee erreicht und die schlimmsten Strapazen überstanden. Morgen (23.07.2020) steht dann ein weiterer Ruhetag an. Hoffentlich ist das Wetter so, dass es zum Baden einlädt und sich die Muskulatur entspannen kann.
Hoffen wir für die Jungs, dass es dann auf den folgenden Etappen mehr bergab, als bergauf geht :)