Vernetzt denken – vernetzt handeln

In dem letzten Bericht durften wir den Cupping Prozess mit verfolgen. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, können wir daran sehr gut vernetztes denken und handeln exemplarisch verdeutlichen:

Die Ausstattung des Labors (https://cjdeineweltfueralle.de/) wurde zum Teil vom Verkauf eines Thermobechers realisiert. Dieser Becher wurde im Rahmen der Politischen Bildung der Persönlichkeitsbildung im CJD hergestellt, um aktiv etwas vor Ort die Bauern zu unterstützen. Aber nicht nur 10.500km weit entfernt müssen wir etwas für Bildung und die nächsten Generationen tun. Auch in Deutschland muss etwas getan werden. Deswegen werden vom Verkauf des Bechers jeweils 2€ an die Cooperative und an ein soziales Bildungsprojekt in Berlin (https://www.cjd-panorama.de/) gespendet.

Somit können wir ganz konkret etwas für Eine Welt für Alle tun. Die direkten Auswirkungen dieser Spenden sehen wir im Kaffeelabor in Peru und in Berlin Siemensstadt. Mit den Kindern und dem CJD Orchester hat übrigens Anfang Oktober wieder ein Konzert in der Philharmonie stattgefunden.

Ein ganz besonderes Erlebnis

Das ist schon echt der Wahnsinn, kaum ist unsere Filmcrew im Dorf angekommen, schon dürfen sie bei einem offiziellen Cupping mit dabei sein. Unter Cupping versteht man die Einstufung der Qualität der Bohnen. Also ein ganz besonderes Ereignis und von hoher Wichtigkeit für die ganzen Bauern in der Cooperativa Caci Satinaki.

Mit dem rösten fängt es an… Hier im Bild links Aurelia (die Q-graderin*) mit Michael und im Vordergrund des Bildes, immer dabei, Miriam mit Kamera :)

 

 

 

*Das Q-Grader Programm des Coffee Quality Institutes (CQI) ist die wohl weltweit renommierteste Kaffee-Sensorik-Ausbildung die es derzeit gibt. Als Röster dient die Punktzahl der Q-Grader als Anhaltspunkt um welche Qualität es sich handelt.

Wir arbeiten daran, dass wir über den Blog auch Gerüche verschicken können (#arbeitsauftrag). Macht hier Sinn :)
Aurelia und Micheal beim probieren…
… und dann wird Miriam der Bewertungsbogen vom Cupping erklärt (#expertinfürkaffee). Mehr dazu im Film…

Vielen Dank an Aurelia und Michael, dass unsere Botschafterinnen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erhalten haben. Nach dem Anbau und der Ernte ist das der erste Schritt von vielen die noch kommen, bis der Kaffee bei uns in den Tassen landet.

 

Erste Bilder von Miguel Grau

Nach der langen Fahrt gilt es sich erstmal zu orientieren. Dazu haben wir schöne Bilder bekommen…

Das ist der Dorfplatz von Miguel Grau.
Nicht ganz leicht zu erkennen: die Schule und der Kindergarten.

Anders als im Drehbuch angedacht konnten wir den Schulbetrieb nicht filmen. Corona bedingt fällt der Unterricht und die Kinderbetreuung leider noch aus. Auch die Dorfversammlung konnte aus den beschriebenen Gründen nicht stattfinden. Weiter ging der „Rundgang“ aber zu der wichtigsten Pflanze für die Familien… und auch für uns:

Unschwer zu erkennen: der Kaffee!
Ohne Worte…

Unsere beiden Botschafterinnen von „Eine Welt für Alle“ sind so herzlich empfangen worden und waren beeindruckt von der Gastfreundschaft! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle für die Offenheit und Herzlichkeit! Wir hoffen, dass wir mit den Berichten und den später folgenden Filmen einiges bewegen können, um gemeinsam die Welt zu einem lebenswerten Lebensraum für Alle zu machen.

Angekommen in den Anden

Nachdem sich die Filmcrew in Lima kurz akklimatisieren konnte, haben sich die beiden gemeinsam mit Michael zum Dorf Miguel Grau aufgemacht. Es war eine spannende Fahrt, da wir auch nicht wussten, wie Miriam und Nina die Luft auf 4818m verkraften. In Deutschland konnten wir das vorher nicht so ganz testen :).

Mit leichtem Gepäck und dem Kameraequipment ging es früh morgens los…
Die Passstraße
Eigentlich fast wie eine ganz normale Fahrt morgens ins Büro, nur eben etwas anders :).
Endlich oben, und die Temperaturen scheinen dort etwas anders zu sein, als momentan bei uns…

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…einmal um die halbe Welt

Hier kommt der 1. Teil des Reisetagebuchs von dem Filmteam von EWfA in Peru. Wir hätten das im Nov. 2019 nicht für möglich gehalten, dass nun ein Team tatsächlich unterwegs zur Cooperativa Caci Satinaki ist. Im Gepäck haben sie ein paar Geschenke für die Kaffeebauern, aber auch ein Drehbuch, was wir in der „Kaffeegruppe“ erarbeitet haben. Diese Filme sollen einen echten Einblick in das Leben der Kaffeebauern geben.

Was alles geht, wenn man einfach mal anfängt…

Vor ein paar Tagen sind die beiden nun in Lima gelandet und haben sich akklimatisiert. Hier ein paar Eindrücke…

Lima aus der Luft nach knapp 12 Stunden in der Luft.
Lima vom Boden aus am Tag
Mit unserem Mann vor Ort, ohne den das Projekt Film Peru nie zustande gekommen wäre.
Unser Filmteam (wir sind stolz auf euch!) vor dem Beginn der Anden.

Nun geht es heute auf eine weitere ca. 9 stündige Reise mit dem Auto zur Cooperativa. Dabei müssen sie auch über einen 5000 Meter hohen Berg. Wir sind gespannt auf die Bilder!

Fortsetzung folgt…