Sonderausgabe: Campingplätze in Deutschland…

Nach dem letzten Zeltplatzerlebnis auf der „Eine Welt für Alle Tour“ in Zeven lohnt es sich einmal, kurz auf das Kapitel Campingplätze zurück zu schauen. Ein einladend farblich froh gestalteter Zelteingang ist das A und O um mit Freude zu zelten, was sich unschwer auch in Julians Mimik wiederspiegelt.

Am Ende hat es der Reißverschluss des Zeltes nicht ganz bis Rostock überlebt…

Soviel zum Material. Die eigentlichen Highlights waren die Begegnungen mit Menschen. Die Hilfsbereitschaft der anderen Camper, die guten Gespräche und das gemeinsame Kartenspielen mit Zeltnachbarn. Ein paar Tipps gab es auch: so haben die drei nach einem Gespräch mit einem Camper eine Haushaltskasse eingerichtet. Ein Campingkocher bekamen sie auch einmal ausgeliehen.

Eine gewisse Routine beim Auf- und Abbau der Zelte sowie beim Einpacken des restlichen Gepäcks stellte sich auch ein. Ein normaler Ablauf sah folgendermaßen aus: ankommen (hoffentlich ist die Rezeption besetzt es gibt noch einen freien Platz und die aktuellen Pandemiebestimmungen lassen zu, dass man dort auch übernachten kann),  Aufbau der Zelte, duschen, Essenssuche (die sich gerade in Bayern anscheinend etwas schwierig gestaltete, da dort anscheinend alle Supermärkte um 20 Uhr schließen). Apropos Essen: die drei haben oft gekocht bzw. haben die Lebensmittel improvisiert zubereitet. Sehr beeindruckend gelang ihnen dies in folgendem Video. Liebe Kinder (eigentlich gilt das für alle): bitte nicht nachmachen!!!

Aber das daraus entstandene Menu kann sich sehen lassen und wird professionell vorgestellt:

Dies waren nur einige von ganz vielen Erlebnissen und Eindrücken auf der Tour. Nun ist Hamburg die nächste Station wo es sicherlich auch eine Menge zu entdecken gibt. Ausserdem stehen hier viele Termine auf dem Programm, auf die sich die drei schon freuen! Wir werden berichten…

Thomas Eckel von der Murnauer Kaffeerösterei

Thomas Eckel- Gründer der Murnauer Kaffeerösterei

Das CJD und wir kennen uns bereits. Thomas Eckel, Gründer der Murnauer Kaffeerösterei, war Referent bei einem Workshop zum Jugendmanifest 2017 zum Thema Kaffee und Nachhaltigkeit. Mit einem bemerkenswerten Echo: die Jugendlichen entwickelten so viele Ideen, es formte sich ein Projekt, das wir gemeinsam mit ihnen umsetzten. Diese Arbeit war so inspirierend für uns, dass wir für die drei jungen Tourenfahrer gerne den Kontakt herstellten zum „Drachennest“, dem Kindergarten unserer Gemeinde.

Warum wir gerne wieder mitmachen? Weil Kinder genau das sind, was wir brauchen! Kinder sehen die Welt noch so erfrischend anders, sie sprudeln über vor Kreativität! Wo Erwachsene sagen „das geht nicht“, sehen Kinder gleich fünf unterschiedliche Lösungen auf einmal. Wir wollen Kinder ermutigen, neugierig zu sein, Begeisterung für ihre Träume zu entwickeln und sich dafür einzusetzen. Aus Träumen entstehen Ideen, Ideen führen zu Tatendrang und Tatendrang setzt Träume um. So eine Zukunft wollen wir!

Margot und Walter Knauer, Geschäftsführung Knauer & Knauer GmbH

Margot und Walter Knauer (hier in Peru auf der Plantage)

„Eine Welt für Alle“, auch für die, die nicht immer sofort gesehen werden, wie die Cafetaleros in Peru.
Euer Motto ist Klasse und trifft mich und unser Projekt wieder voll. Co2 Ausstoß, Wertschätzung von Mensch und Natur sowie Klimaschutz, diese Themen sind oft weit weg, kennen aber keine Grenzen. Auch hier teilen wir mit dem Projekt PachaMama und Eurer Initiative die gleichen Werte und freuen uns, Bildungspartner sein zu dürfen.

Wer denkt denn bei einer Tasse Kaffee daran, dass der Kaffeestrauch ein Jahr lang von Menschenhand gepflegt und geerntet werden muss, um aus einem Strauch ein paar Pfund Kaffee exportieren zu können?
Dafür erhält der Cafetaleros oftmals weniger als einen Dollar! Davon kann er nicht leben, geschweige Vorsorge für das Alter treffen. Für die Gesundheit der Kinder oder deren Ausbildung fehlt damit eine vernünftige Einkommensbasis.

Wir wollen das mit Eurer Hilfe ändern und für eine gerechte Bezahlung sorgen, damit die Bauern eine solide Lebensgrundlage durch den Kaffeeanbau erhalten, aber auch gleichzeitig die Umwelt schonen.
Wir bezahlen weit mehr als der Weltmarktpreis, gehen sorgsam mit Dünger und Wasser um und nutzen langfristig Schattenbäume, um Co2 zu speichern.

Apropos Co2 Ausstoß:
Wir neutralisieren die Treibhausgasemissionen, die durch Transport (Schiff, LKW bis zum Röster) und Verpackung (Jutesäcke) und Röstung verursacht werden. Dazu haben wir nach der Richtlinie des „Greenhouse Gas Protocols“ den Ausstoß berechnen lassen und durch den Erwerb Klimaschutzzertifikaten diesen ausgeglichen.

Ihr alle seid die Botschafter Weiterlesen

Rückblick Erfurt

Vom Termin in der Kita „Die kleinen Europäer“ in Erfurt gibt es viele Bilder, die wir mit euch teilen wollen. Hier ein paar Impressionen:

Zur Begrüßung der Radler sprach Sandy Becker, Leiterin der Kita „Die kleinen Europäer“, ein paar Worte.
Die Kinder bei der Aufführung des Körperteile-Blues.
Carsten Schüler, Gesamtleiter des CJD Thüringen, begrüßte ebenfalls die drei Jungs und dankte den Kindern für ihre tolle Beteiligung.
Zitat eines Kindes: „Das sind ja faule Eier!“ Nein, tatsächlich sind es Seedballs, die Jugendliche aus dem CJD Offenburg für die Tour hergestellt haben. Herzlichen Dank dafür!
Selbstgemachtes Eis für alle mit Joghurt und Früchten.
Kurze Besprechung vor der Fahrt nach Oberhof, welche Route gefahren werden soll.

Und dann ging es auch schon weiter…